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Heuchelheimerin Juliane Wolf startete mit der Behindertennationalmannschaft in China

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Auch in China erfolgreich: die Heuchelheimerin Juliane Wolf.
Foto: Schepp

Von Dennis Bellof

GIESSEN - Mittel-Gründau, Eichenzell, und dazwischen Peking. Der frühherbstliche Spielplan der Tischtennis-Verbandsligaspielerin Juliane Wolf ist nicht ganz alltäglich gewesen. Als der Airbus A 380 kürzlich von Frankfurt in Richtung China abhob, befanden sich aber auch keine Heuchelheimer Mitspielerinnen, sondern die Teamkollegen von der Behindertennationalmannschaft mit an Bord.

Bei ihrer Geburt in Eisenhüttenstadt im Februar 1988 bekam Wolf zu wenig Sauerstoff. Deshalb lebt sie seitdem mit der Behinderung spastische Tetraparese. „Es ist weniger schlimm, als es klingt“, erklärt Wolf, „ich kann alles bewegen, laufen, Treppen steigen und Sport betreiben“. Klar humple sie etwas und habe motorische Defizite, aber: „Alles, was mit dem Ball zu tun hat, klappt ganz gut.“

Eine Untertreibung. Wolf hat regelmäßig Volleyball gespielt und kam über einen Klassenkameraden zum Tischtennis. Doch an Welt- oder Europameisterschaften war noch lange nicht zu denken. „Ich habe ausschließlich am regulären Spielbetrieb teilgenommen und erst 2009 mal grob nach Behindertensport gegoogelt“, so die 26-jährige Wahlfrankfurterin, „richtig Schwung in die Sache kam erst durch mein Auslandsjahr in Schweden“.

Dort kam sie zufällig mit dem Coach der schwedischen Behindertennationalmannschaft in Kontakt, der sie davon überzeugte, im entsprechenden Sportbereich mitzumischen. „Zurück in Deutschland habe ich dann nach passenden Vereinen gesucht, aber in Brandenburg keine gefunden“, berichtet Wolf, die schließlich in der Nähe von Karlsruhe fündig wurde, wo sie auch ihr Bachelor-Studium der Sprachförderung und Bewegungserziehung absolvierte. Im nahen Offenburg begann sie schließlich ihre Karriere im Behindertensport – und erwies sich als Senkrechtstarter.

Aufgrund der Vielfalt an Beeinträchtigungen gibt es unterschiedliche Klassifizierungen, die über den Grad der Behinderung des jeweiligen Sportlers Aufschluss geben. Juliane Wolfs Leistungsklasse ist innerhalb des Bereiches für stehende Behinderte (6-11) Nummer acht. Die Liste der Erfolge ist bereits nach wenigen Jahren lang und wahrlich beeindruckend. Unter anderem ist sie fünf Mal in Folge Deutsche Meisterin geworden und erhielt 2012 den Titel „Badische Behindertensportlerin des Jahres“. International stürmte sie in der Weltrangliste ihrer Klasse bis auf Rang vier vor. Und ging parallel im Ligabetrieb auf Oberliganiveau für den TV Busenbach auf Punktejagd.

Das Masterstudium führte sie schließlich nach Gießen. Nun spielt sie in Heuchelheim, obwohl sie in Frankfurt lebt und bis zu fünf Mal die Woche an der Platte und im Fitnessstudio trainiert. „Klar könnte ich mir einen näheren Verein suchen, aber wieso sollte ich wieder wechseln, wenn ich mich so wohl fühle?“, ist Wolf schwer angetan von ihren Vereinskollegen, die ihre Erfolge aufmerksam verfolgen und wertschätzen.

Bei der Europameisterschaft 2011 in Kroatien hat Wolf als damaliger Neuling mit der Silbermedaille schon einen großen Wurf gelandet. In Peking erlebte sie nun ihre erste Weltmeisterschaft – und räumte weiteres Edelmetall ab. Nach Bronze im Einzel lief es im Teamwettbewerb noch besser: Mit Partnerin Stephanie Grebe ergatterte sie nach Niederlage gegen das Gastgeberteam Silber.

Dabei trotzten beide zahlreichen ungünstigen Gegebenheiten: „Wir dachten, im Tischtennis-Land schlechthin wird alles top vorbereitet sein, aber dem war nicht so“, bedauert Wolf, „auch waren die einheimischen Spieler und Fans leider nur wenig emotional.“ Essen, Luftqualität, Hotelzimmer und Lage der Unterbringung blieben ebenfalls deutlich unter den Erwartungen zurück. Im Anschluss an das Turnier erkundete Wolf mit ihrem Freund aber noch für vier Tage die „wahnsinnig vielfältige“ Stadt und reiste versöhnt zurück nach Deutschland zurück, wo mit Salmünster oder Großkrotzenburg wieder ländlichere Spielorte warten.

Das nächste große Ziel hat Wolf jedoch bereits klar vor Augen. „Ich will 2016 unbedingt nach Rio zu den Paralympics!“ Mit einem Europameisterschaftssieg 2015 in Dänemark wäre die Quali sicher eingetütet. Geht Juliane Wolf weiter so konsequent ihren Weg, kann sie ihre Liege an der Copacabana schon bald reservieren lassen...

 

Sportkreis verleiht Zukunftspreis

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Die mit dem Zukunftspreis des Sportkreises ausgezeichneten Vereinsvertreter zusammen mit dem Sportkreis-Vorsitzenden Heinz Zielinski (links) und Sparkassen-Vorstand Peter Wolf.
Foto: M. Jung

 

 

 

 

HEUCHELHEIM - (mzo). Damit ist die Landesgartenschau nach arbeitsreichen Monaten auch für zahlreiche Gießener Sportvereine zu Ende gegangen. Für den offiziellen Abschluss des Sports sorgte der Sportkreis Gießen, der Vertreter der insgesamt 70 teilnehmenden Vereine, die Verantwortlichen zahlreicher Mitmachangebote sowie weitere tatkräftige Unterstützer zum „Dankeschön-Brunch“ in die Turnhalle des TSF Heuchelheim eingeladen hatte. Den Gästen wurde nicht nur ein vielfältiges Buffet, sondern auch Lob und Anerkennung des Sportkreises zuteil. „Gigantische Vorbereitungen und eine große Herausforderung liegen hinter uns. Sie alle haben daran tatkräftig mitgewirkt, und nur deshalb war es uns möglich, das Projekt derart gelungen durchzuführen“, sagte Heinz Zielinski. Der Vorsitzende des Sportkreises lobte das große ehrenamtliche Engagement und betonte, dass die Durchführung des sportlichen Teils der Landesgartenschau nur auf dieser Grundlage basierend möglich gewesen sei.

Insgesamt 70 Vereine mit rund 2000 Aktiven hatten an 23 Freitagen und dem großen Sportwochenende vom 11. bis 13. Juli zahlreiche Aktivitäten und Aufführungen angeboten: „Eine Größenordnung, mit der wir es nicht alle Tage zu tun haben“, wie Sportkreis-Geschäftsführerin Jutta Eichhöfer konstatierte. Zielinski sprach allen Helfern seinen Dank aus und freute sich über die insgesamt sehr gut verlaufene Veranstaltung, der auch das häufig schlechte Wetter nichts habe durchkreuzen können.

Begonnen hatten die Vorbereitungen für die Landesgartenschau bereits im August 2013. Immer mehr Vereine hatten sich gemeldet, sodass das Projekt gemeinsam von Tanz- und Gymnastikgruppen, Radfahr-, Kampfsport- und Schützenvereinen sowie weiteren Sportvereinen durchgeführt werden konnte und für ein buntes Programm sorgte.

Die Verleihung des Zukunftspreises des Sportkreises Gießen war der zweite Gegenstand des Brunches. Der Zukunftspreis wurde erstmals 2014 ins Leben gerufen. Einige Sportvereine hatten sich darum beworben und vorgestellt, auf welche Weise sie ihren Sportverein zukunftsfähig machen wollen. Eine Jury aus Vorstandsmitgliedern hatte die jeweiligen Projekte begutachtet und letztlich über die Gewinner der Auszeichnung entschieden. In der Kategorie für Sportvereine bis zu 300 Mitgliedern konnte sich der SV Hattenrod mit seinem Inklusionsprojekt „Unser Bänkchen“ über ein Preisgeld von 600 Euro freuen. Platz zwei der Sportvereine über 600 Mitglieder belegte die TSG Blau-Gold Gießen, dicht gefolgt von der TSG Heuchelheim und dem TV Lich. Sieger in der Kategorie wurde der TV Watzenborn-Steinberg, der mit dem „Nachwuchsprogramm 2017“ eine breit gefächerte Initiative ergriff, um Kinder und Jugendliche unter dem Motto „Ältere für Kleinere – Kleinere für Ältere“ langfristig und im gemeinsamen Miteinander an den Verein zu binden.

Alle ausgezeichneten Vereine freuten sich über die Ehrung und das von der Sparkasse Gießen gesponserte Preisgeld. Den Zukunftspreis wird es auch 2015 wieder geben.

 

Juliane Wolf - frisch gebackene Vize-Weltmeisterin!

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Heuchelheim hat seit kurzem eine Medaillengewinnerin bei der Para Tischtennis-WM! Juliane Wolf, Spielerin der 1. Damenmannschaft gehörte einem 14 köpfigen Kader an, der vom Deutschen Behindertensportverband für die WM nominiert wurde, die vom 6.- 15.September 2014 in Peking (China) stattfand. Dabei gelang Juliane Wolf ein absoluter Sensationserfolg, denn sie erreichte trotz starker Konkurrenz aus Fernost eine Bronzemedaille im Einzel und konnte im Team sogar die Silbermedaille erringen.

 

Zumba-Party in Heuchelheim

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Veranstaltungshinweis für alle Zumba-Begeisterten

Am 15. November 2014 findet in der Vereinsturnhalle in der Wilhelmstraße eine Zumba-Party mit den Zumba Fitness Trainerinnen Kim Jasmin Herrmann, Melanie Menz, Monique Buchholz, Sissy Gleiß und Swetlana Frim statt.

Flyer Zumba-Party

(zum Vergrößern bitte anklicken)

 

TSF Mitgliederwerbung 2014

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Zum vergrößern bitte auf die Bilder klicken.

 

Erlebnis Wandertag 2014

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Erlebnistag Wandern 2014

Zum vergrößern bitte auf das Bild klicken

 

Neues Kursangebot: Pilates

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Neu!------------Pilates------------Neu!

Vormittags-Kurs

PILATES - Ein systematisches Training zur Kräftigung der Muskulatur, insbesondere Bauch und Rücken: Durch bewusste Wahrnehmung der Bewegung und starke Konzentration wird die Körpermitte gestärkt. Ziel ist eine korrekte und gesunde Körperhaltung für ein neues Körpergefühl!

  • Ab dem 16.09.14 immer dienstags von 9.15 bis 10.15 Uhr (bei mehrheitlichem Wunsch auch alternativ freitags)
  • im Gymnastikraum unter der Sporthalle, Schwimmbadstraße
  • mit qualifizierter Leitung durch Annalisa Niero
  • für alle interessierten TSF-Mitglieder, Kursgebühr 20,00 Euro, 12 Termine bis Dezember
  • Info und Anmeldung unter 0157-70263367 oder direkt am Dienstag, den 16.09. ab 9.00 Uhr vor Ort

Annalisa und die TSF freuen sich auf Dich!

 

Weibliche Jugend E - Turnier 2014 in Heuchelheim

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wJE Turnier 2014

Weibliche Jugend E - Turnier 2014 in Heuchelheim

Die TSF Heuchelheim Handball hatten am Samstag dem 6. September 2014 zu einem Vorbereitungsturnier für weibliche E-Jugendmannschaften eingeladen. Trotz den erst zu Ende gegangenen Sommerferien, hatten folgende Mannschaften ihre Zusage gegeben: JSGwE Leihgestern/Pohlheim, JSGwE Kleinlinden/Lützellinden, KSG Bieber, TV Hüttenberg, HSG Münzenberg/Gambach und die TSF Heuchelheim.

Es war ein gelungener Tag und allen Mädels hatte es großen Spaß gemacht, den mit angereisten Eltern bzw. Angehörigen ihr Handballspielen zeigen zu können. Die Sekretär/Zeitnehmerfunktion lag in den Händen von Harald Kruschek und Jan Mühlhaus. Als Schiedsrichter fungierten Lukas Wingefeld, Michael Papke und Gerd Becker. Nach dem letzen Spiel konnte dann Organisator Rolf Römer die Pokale/Medaillen sowie Süßigkeiten an die Mannschaften verteilen. Turniersieger wurden die KSG Bieber, gefolgt von Heuchelheim, Leihgestern, Münzenberg, Kleinlinden und Hüttenberg.

Für das leibliche Wohl hatten unter anderem die Eltern der Mädels aus Heuchelheim bestens gesorgt.

 


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