TSF Heuchelheim

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Engel-Brüder machen Unterschied

Den fünften Sieg in Folge beim 35:27 (16:12)-Erfolg feierte im Derby der Handball-Landesliga Mitte der Männer der TSV Lang-Göns gegen die weiter abstiegsgefährdeten TSF Heuchelheim, die wahrscheinlich noch sechs Punkte aus den vier noch ausstehenden Spielen holen muss. »Mit 23 Punkten steigt man wohl nicht ab«, sagte TSF-Trainer Claus Well, wobei vielleicht auch vier oder fünf Punkte schon reichen könnten.

Im Derby hatten die Gäste aus Heuchelheim den besseren Start, wirkten motivierter und engagierter und lagen bis zum 6:5 (11.) durch Daniel Bley sechs Mal auch in Führung. Die erste Langgönser Führung gelang dem überragenden Philipp Engel beim 7:6 (13.). In der kampfbetonten Anfangsphase holte Henry Rinn beim 9:8 (18.) für Heuchelheim noch einmal die Führung zurück, dann setzte sich Lang-Göns auf 13:9 (25./Philipp Engel) erstmals etwas ab. Abbas Kaplan brachte die TSF wieder auf 11:13 (27.) heran, ehe beim 16:12 für den TSV die Seiten gewechselt wurden.

Nach dem Wechsel gaben die Gäste keineswegs auf. Björn Hofmann verkürzte auf 14:17 (33.), ehe Daniel Bley sogar auf 16:18 (35.) stellte. Aber die Hausherren hielten weiter das Heft in der Hand. Bley verkürzte für die Gäste per Siebenmeter auf 18:21 (38.) und dann auf 19:22 (39.), doch zu einer Wende kam es nicht mehr. Beim 25:19 (43.) durch Robin Jänicke war schon eine Vorentscheidung gefallen. Zehn Minuten vor Ende gelang Daniel Czaja das 23:28 (50.) für Heuchelheim, doch das war schon zu spät, zumal der überragende Philipp Engel mit dem 32:25 (54.) den Sieg für die Hausherren schon herbei geführt hatte.

»Philipp und Patrick Engel sowie Robin Jänicke haben heute den Unterschied gemacht«, sagte TSF-Trainer Well nach dem Spiel. »Wir hätten weniger Fehler machen müssen. Wenn man solche individuell starken Spieler im Team hat, muss alles klappen und du musst sehr gut verteidigen«, erläuterte Well weiter.

Die TSF versuchten es dann noch mit einer Manndeckung, erst gegen Philipp Engel, dann zusätzlich noch gegen Jänicke. »Wir haben zwar Bälle gewonnen, aber zu viele Fehlwürfe gehabt. Wir haben nicht das Niveau von Lang-Göns«, sagte der Heuchelheimer Trainer.

Sein Gegenüber Michael Bazen war dagegen nur mit Teilen der ersten Halbzeit nicht zufrieden: »Wir hatten in den ersten knapp 20 Minuten nicht die richtige Einstellung und waren in der Deckung auch zu passiv. Danach standen wir besser in der Deckung und sind dann auch in die Gegenstöße gekommen«, sagte der Lang-Gönser Coach. »Nach der Pause hat Heuchelheim noch einmal alles mobilisiert und mit einfacher und doppelter Manndeckung gearbeitet, wir haben aber gute Lösungen dagegen gefunden«, fand Razen lobende Worte. Philipp Engel bescheinigte er obendrauf »ein ganz starkes Spiel«.

Hätte der TSV Lang-Göns keinen schlechten Start in die Saison hingelegt und wären dem Verein nicht zwei Punkte wegen fehlender Schiedsrichter aberkannt worden, dann würde die Mannschaft um die Meisterschaft mitspielen.

TSV Lang-Göns: Markus Schmidt, Alflen; Funke (3/3), Christopher Jänicke, Robin Jänicke (7), Weigel (1), Hopp, Schmitz (2), Philipp Engel (8), Ceh (1), Lang (6), Tietböhl (3), Patrick Engel (4), Voss.

TSF Heuchelheim: Kassebaum, Schlesinger; Bley (8/3), Mackellar, Schmidt, Koch (1), Niko Hoffmann (2), Abbas Kaplan (3), Weidner, Weber (1), Rinn (3), Björn Hofmann (5), Kröck (1), Czaja (3).

Im Stenogramm / Schiedsrichter: Mike Nagelschmitt / Adrian Rudolph (Fuldatal-Wolfsanger). – Zeitstrafen: 8:8 Minuten. – Siebenmeter: 3/3 – 4/3. – Zuschauer: 150.

Quelle: Gießener Allgemeine Zeitung (Online: https://www.giessener-allgemeine.de/…/Lokalsport-Engel-Brue…)

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